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Aus Generalistische Pflegeausbildung
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Claudia Kommerell
Change Kompetenz

Neues Gütesiegel - Diese 7 Punkte zeichnen eine gute Pflegeausbildung aus

Mit Best Place To Learn® ist jetzt das erste Gütesiegel für die Pflegeausbildung offiziell an den Start gegangen. Das Audit soll Pflegeschulen, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen dabei unterstützen, ihre Ausbildungsangebote zu verbessern und unter Schulabgängern attraktiver zu werden.

"Mit der generalistischen Ausbildung, die ab 2020 die Ausbildungen der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege verbindet, sind die Weichen für die Nachwuchssicherung in der Pflege neu gestellt worden. Doch diese Reform wird ihr Ziel verfehlen, wenn sich die Arbeitsbedingungen in der Pflege nicht nachhaltig verbessern und die Qualität der Pflegeausbildung nicht stimmt", sagte der Geschäftsführer der Zertifizierungsgesellschaft AUBI-plus, Dieter Sicking, über die Einführung des Ausbildungssiegels.

Bei der Zertifizierung würden bis zu 84 Qualitätskriterien der Ausbildung genauer unter die Lupe genommen. Das Gütesiegel erhalte dann jene Einrichtung, die eine definierte Mindestpunktzahl erreiche. Sowohl Lehrer/-innen und Praxisanleiter/-innen als auch Auszubildende werden um ihre Bewertung gebeten.

Eine gute Ausbildung in der Pflege zeichnet sich nach Best Place To Learn® durch folgende Kriterien aus:

  1. Professionelles Recruiting: Wie attraktiv und authentisch präsentiert sich der Ausbildungsbetrieb auf dem Ausbildungsmarkt
  2. Integration der Auszubildenden: Wie sieht die Willkommenskultur aus? Mit welchen Maßnahmen wird Auszubildenden der Einstieg in das Berufsleben erleichtert
  3. Konzeption und Lenkung der Ausbildung: Wie ist die Ausbildung geplant? Wie gut sind Lehrer/-innen und Praxisanleiter/-innen qualifiziert? Welche Möglichkeiten der Weiterentwicklung gibt es für sie
  4. Schulisches Lernen: Wie hochwertig ist die Qualität des schulischen Lernens
  5. Praktisches Lernen: Wie gut greifen arbeits- und berufspädagogische Aufgaben ineinander? Ist ein kontinuierlicher Kompetenzzuwachs gesichert, sodass die Auszubildenden zunehmend selbstständig Aufgaben übernehmen
  6. Eignung und Verhalten der Praxisanleiter/-innen: Wie gut sind Praxisanleiter/-innen fachlich und berufspädagogisch qualifiziert? Wie bewerten Auszubildende deren Eignung und Verhalten
  7. Ergebnisse der Ausbildung: Wie sieht die Ergebnisqualität der Ausbildung aus? Sind die Auszubildenden zum selbstständigen und lebensbegleitenden beruflichen Lernen befähigt und ist ihr Interesse an der beruflichen Weiterentwicklung geweckt?

Quellen:



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