Qualitative Dimension

Aus Generalistische Pflegeausbildung
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Qualitative Dimension der Pflege

Die qualitative Dimension der Pflege nimmt nicht nur die Pflegequalität als solche in den Fokus; alle Themen, die Pflege (was ist eigentlich Pflege) inhaltlich näher beschreiben, gehören zu dieser Dimension, insbesondere

  • das Erkennen der die Pflegesituation (vgl. Elsbernd und andere) bestimmenden Faktoren
  • das Fallverstehen (vgl. Hundenborn und andere) als analytische Kompetenz komplexes Settings zu durchdringen...
  • die Arbeit mit dem Pflegeprozess als Entscheidungsfindungsprozess
  • das Pflegeverständnis wie es z.B. in den verschiedenen Pflegemodellen und -theorien enthalten ist
  • Pflege im Sinne von evidence based nursing als wissenschaftsfundierte Pflege
  • das Aushandeln und Gestalten einer Beziehung zwischen Pflegefachperson und Menschen mit Pflegebedarfen
  • und last but not least alle Faktoren die Pflegequalität beeinflussen einschließlich der Aus-, Fort- und Weiterbildungen

Letztlich beleuchtet die qualitative Dimension der Pflege das "Wie?" der professionellen Pflege. Hier besteht ein enger Bezug zur professionellen Dimension der Pflege, weil insbesondere die qualitative Dimension eine nachvollziehbare Grenze zwischen professioneller Pflege und Laienpflege zieht.

der Entwurf des Pflegeberufegesetzes im Spiegel der qualitativen Dimension von Pflege

Das Pflegeberufegesetz definiert erstmals vorbehaltene Tätigkeiten. Die Pflegefachleute verantworten diese vorbehaltenen Tätigkeiten vollumfänglich. Aus dieser Verantwortung heraus erhält das "Wie?" der Pflege noch stärker die Bedeutung von professionellen, begründbaren und verantwortbaren Entscheidungen. Noch mehr als bisher stellt sich Pflege der Herausforderung, mit validen Assessments zu validen Entscheidungen zu gelangen.