Musterrechnung

Aus Generalistische Pflegeausbildung
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Musterausbildungsplan für eine Akutklinik

Frage: Wie viele Stunden praktischer Ausbildung arbeitet der Pflege-Azubi beim Träger der Ausbildung?

(Gleich eingefügt: Wie viel Aufwand für Praxisanleitung und Praxisbegleitung ist gefordert?)

Diese Tabelle stellt die Interpretation des PflBG und der PflAPrV des Autors dar.

Die Genehmigung der entsprechenden Einsatzorte obliegt selbstverständlich der Aufsichtsbehörde.


Stunden

in der Akutklinik

lt. § 7 PflBG lt. § 3 PflAPrV lt. Anlage 7 PflAPrV Std. Praxis-
an-
leitung
Praxis-
be-
gleitung
Kürzel
400 § 7 (1) Nr. 1 Orientierungseinsatz I. flexibel gestaltbar… 400 40 Ja,
mind. 1
SAP
400 § 7 (1) Nr. 1 Pflichteinsatz II.1 Stationäre Akutpflege 400 40 Ja,
mind. 1
SAP
0 § 7 (1) Nr. 2 Pflichteinsatz II.2 Stationäre Langzeitpflege 400 40 Ja,
mind. 1
SLP
0 § 7 (1) Nr. 3 Pflichteinsatz II.3. Ambulante Pflege 400 40 Ja,
mind. 1
AmbP
0 - 120 § 7 (2) Pflichteinsatz in der päd. Versorgung III. Päd. Versorgung 120 12 Nein PädV
0 § 7 (2) Pflichteinsatz in der psych. Versorgung IV.1. Psychiatrische Versorgung 120 12 Nein PsyV
500 § 7 (1) Nr. 1 Vertiefungseinsatz im Bereich eines Pflichteinsatzes, hier SAP V. Stationäre Akutpflege 500 50 Ja SAP
0 „weitere Einsätze“ Pflegeberatung, Rehabilitation, Palliation VI. Weiterer Einsatz 80 8 Nein WE

Somit ist der Pflege-Azubi von 2500 Stunden praktischer Ausbildung etwa 1300 - 1380 Stunden beim Träger der Ausbildung beschäftigt.

SAP allgemeine, stationäre Akutpflege
SLP allgemeine, stationäre Langzeitpflege = „Altenheim“
AmbP allgemeine, ambulante Pflege = „Sozialstation“
PädV Neugeborenenzimmer (evtl.; muss abgeklärt werden, sonst extern).
PsyV ambulante, stationäre oder teilstationäre Psychiatrische Pflege
WE weiterer Einsatz, z.B. Pflegeberatung, Rehabilitation, Palliation